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DESIGN- ODER KONSTRUKTIONS-FMEA

Bestimmt haben Sie schon einmal den Begriff Design-FMEA gehört. In vielen Projekten ist diese FMEA gefordert, sei es vom Kunden oder innerhalb der eigenen Organisation. Im nächsten Projekt wird dann auf einmal eine Konstruktions-FMEA  gefordert, oder eine Konzept-FMEA, oder eine Schnittstellen-FMEA. Mittlerweile begegnet man vielen FMEA-Typen bzw. Begrifflichkeiten. Weitere Beispiele sind: PFMEA, DFMEA, RFMEA, System-FMEA, Software-FMEA und Komponenten-FMEA. Was aber steckt genau hinter diesen verschiedenen FMEA-Arten? Welche Forderungen und Durchführungsregeln verbergen sich dahinter?

Die Antwort ist schnell gegeben: Der VDA Band 4 kennt mittlerweile nur noch zwei Begriffe: Produkt-FMEA und Prozess-FMEA. Hier sind die Bezeichnungen selbst erklärend – die Produkt-FMEA betrachtet Produkte, die Prozess-FMEA analysiert Prozesse. Diese beiden grundsätzlichen FMEA-Arten haben nun je nach Bearbeitungsphase und Ziel innerhalb der Produktentstehung unterschiedliche Betrachtungsumfänge. z.B. das System, die Softwarefunktion, Schnittstellen, die Konstruktion oder Komponenten. Aber auch Fertigungsabläufe, Montageabläufe, Logistik, Transport, Maschinen, …

Daher existieren je nach Betrachtungsumfang und Systemabgrenzung  die unterschiedlichsten Unterbegriffe. Die gängigsten erkläre wir hier gerne kurz:

  • System-FMEA (Untersuchung des Zusammenspiels einzelner Baugruppen oder Komponenten eines Systems)
  • Konstruktions-FMEA (Untersuchung einzelner Komponenten)
  • Design-FMEA (entspricht Konstruktions-FMEA)
  • Schnittstellen-FMEA (Betrachtung der Schnittstellen nach „außen“)

Wir hoffen, wir konnten Ihnen durch unsere Erläuterungen etwas Klarheit in den Dschungel der FMEA-Begrifflichkeiten bringen.

Ihr

invenio Academy-Team!

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